Marcus Kappis

Künstlerischer Werdegang

Marcus Kappis studierte in Karlsruhe Oboe bei Prof. Georg Meerwein und Prof. Thomas Indermühle. Seine künstlerische Entwicklung wurde durch Meisterkurse bei Ingo Goritzki, Günther Passin und Christian Hommel (Kammermusik) sowie Meisterkurse für Alte Musik bei Hans Peter Westermann und Paul Dombrecht bereichert. Während des Studiums war er Mitglied im Schleswig-Holstein Festival Orchester und Stipendiat der Richard-Wagner-Stipendienstiftung.

Als Solist, Orchester- und Kammermusiker trat er in Europa, Russland, Kanada, Südamerika, Australien und Israel auf, unter anderem unter der Leitung von Marin Alsop, Sir Georg Solti, Valery Gergiev, Helmuth Rilling und HK Gruber.

Er war langjähriger Solo-Oboist der Heidelberger Sinfoniker und ist es heute in der Kammerphilharmonie Karlsruhe.

Ergänzt durch Zusammenarbeiten mit der Internationalen Ensemble Modern Akademie und dem Ensemble Modern, dem Quantz-Collegium und dessen Konzertreihe Festliche Serenaden Schloß Favorite in Rastatt, musiziert er regelmäßig in variablen Kammermusikbesetzungen. Mit KLANGZEUGS führen ihn seine Wege in elektroakustische Soundlandschaften, in denen Improvisation und Komposition ineinanderfließen. Mit der Pianistin Ellen Becht liegt im Konzertduo Kappis-Becht der Schwerpunkt in der Erarbeitung von Werken jüdischer Komponisten des 20. Jahrhunderts für Oboe und Klavier.

Er unterrichtet darüber hinaus an den Musikschulen Ettlingen und Bruchsal sowie an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe und ist als gefragter Holzbläser-Coach für mehrere Sinfonieorchester tätig.